Aimée und Jaguar. Eine Liebesgeschichte, Berlin 1943.

Von Erica Fischer

„Du, ich möchte lange, sehr lange mit Dir leben, hörst Du? Das Leben ist so schön, so wundervoll. Felice ohne Einschränkung gehörst Du mir? Nur mir? Bitte, wenigstens eine ziemlich lange Zeit, bitte! Du hast mich vollständig verzaubert; ich atme nicht Luft, nur Liebe.“

 

Berlin 1943: Durch ihr neues Kindermädchen Inge lernt Elisabeth Wust, bis dato überzeugte Nazisse und stolze Trägerin des Mutterkreuzes in Bronze, deren Freundin Felice Schrader kennen. Und lieben. Überwältigt von dieser großen neuen Liebe und in stetiger Sorge darum, Ihre Geliebte mit anderen Damen teilen zu müssen, ahnt sie lange nicht, dass Felice jüdischer Abstammung ist und längst im Untergrund lebt. In Berlin begegnet die Autorin Erica Fischer Anfang der 90er Jahre der 80 jährigen Lilly Wust. Von ihr lässt sie sich die Geschichte ihrer Liebe zur 21 jährigen Jüdin Felice Schragenheim erzählen, die mitten im Krieg begann und nur kurze Zeit bis zu Felices Deportation nach Theresienstadt und Groß-Rosen währte. Ein großartiges Zeugniss einer außergewöhnlichen Liebe in extremer Zeit aus Briefen & Notizen, Geflüstertem & Erinnertem.

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