Jules und Jim

von Henri-Pierre Roché

„Alles, was geschehen ist, ist zwischen zwei Sprüngen in die Seine geschehen“, sagte er sich. „Mit dem ersten wollte sie mich warnen und Jules verführen. Mit dem zweiten wollte sie uns strafen und das Kapitel schliessen.“

 

Jules und Jim lernen sich 1907 in Paris kennen. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, werden sie Freunde.Teilen sie doch die Liebe zu Literatur, Cafés und Zigarren. Und die Liebe zu den Frauen. Und die Frauen. Das Leben ist ein Spiel, wie endlose Ferien. Bis Kathe die Bühne betritt und in ihrer ungezähmbaren Gier nach Leben die Regeln des Spiels virtuoser beherrscht, als die Herren selbst. Ein Buch über eine Freundschaft, die Idee von freier Liebe und die unerträgliche Leichtigkeit des Seins.

 

Weit bekannter als das Buch ist die Verfilmung von Francois Truffaut von 1962 mit Jeanne Moreau, Oskar Werner und Henri Serre in den Hauptrollen. Die Vorlage für beides lieferte wie so oft das Leben. Henri-Pierre Roché verband mit seinem Freund Franz Hessel und dessen Frau Helen eine Jahrzehnte dauernde aufreibende Dreiecksbeziehung, die alle Beteiligten in Tagebuch Aufzeichnungen dokumentiert haben. Am 30. April jährt sich der Geburtstag von Helen Hessel zum 130. Mal.

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