Elfen im Park

Ein Ensemble im Außendienst

Von 2001-2011 trieb in Hamburg das Ensemble Elfen im Park sein Unwesen. Die Hauptspielstätte war der Wohlerspark, ein ehemaliger Friedhof in Altona. Jeden Sommer fanden hier "...unter Linden und neben alten Grabsteinen, geduldet von Eichhörchen, geliebt von Hasen, frenetisch gefeiert von Stechmücken und Publikum" Freilichtproduktionen statt.

 

Neben Schauspielklassikern wie Shakespeares Sommernachtstraum, Georg Büchners Leonce und Lena, oder Die Vögel nach Aristophanes, gab es sowohl Operette mit Wolfgangseeromatik (Im Weißen Rössl) als auch große Oper zum Mozartjahr mit Der tolle Tag oder die Hochzeit des Figaro.

 

Der Eintritt zu den Vorstellungen war auf Spendenbasis. Frei nach dem Motto pay as much as you can war den Zuschauern überlassen, was gezahlt kann und will. So war es Menschen aus allen sozialen Schichten möglich die Vorstellungen des Ensembles zu besuchen: Von Großfamilien mit Kindern über eingefleischte Theatergänger bis zu versierten Opernkennern in Abendgarderobe oder Passanten, die zufällig vorbeikamen und sich "fest guckten" war hier alles zu finden.

 

Aber auch an andere Orte hat es die Elfen dann und wann verschlagen, z.b. ins Schwimmbad, ins Zirkuszelt (Berliner Tagebuch), ins Gefängnis (Gastspiel Happy End) und in die Kirche (Himmelwärts). Im Winter 2008 hiess es dann das erste Mal: Elfen im Park - Jetzt auch im Theater! Mit Noch ist polen nicht verloren nach der Ernst-Lubitsch-Verfilmung "Sein oder nicht sein" war das Ensemble für drei wochen zu Gast im Polittbüro.

 

Nach 10 wunderbaren Jahren im Wohlerspark sagten die Elfen im Sommer 2011: Adio! Adio!! Adio!!! und feierten begleitet von Abschiedsbriefen und Unterschriftensammlungen mit Dynasty - Der Nibelungen-Clan einen fulminanten Abschied im Wohlerspark!

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